Ein See, geboren aus der Warche
Der Bütgenbacher See ist kein natürlicher See. Er entstand zwischen 1929 und 1932, als die Warche, lange einer der unberechenbarsten Flüsse Belgiens, von einer 23 Meter hohen Bogenstaumauer aufgestaut wurde.
Die Talsperre sollte den Fluss bändigen und die Industrie in Malmedy mit Wasser versorgen; seit 1933 erzeugt ein Kraftwerk hier auch Strom.
Heute bildet der Stausee eine Wasserfläche von rund 125 Hektar, gespeist von Warche und Holzwarche, und ist das Herz des Freizeitlebens der Region.
Im Winter wird der See übrigens teilweise abgelassen: Der Wasserstand sinkt deutlich, und die freigelegten Ufer geben der Landschaft ein ganz anderes Gesicht.
- 1929–1932
- Bau der Staumauer
- 23 m
- hohe Bogenmauer
- ≈ 125 ha
- Wasserfläche
